Informationen

zur Corona-Schutzimpfung in unserer Praxis                            Stand 11.04.2021

Unser Wunsch Ihnen den Service einer digitalen Warteliste und Informationsaustausch zu bieten und damit einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie zu leisten hat sich als nicht realisierbar dargestellt.

Im Rahmen der extrem gehäuften Anfragen zu den Corona-Schutzimpfungen, mit über 200 E-Mail-, Anrufbeantworter- und Telefonanfragen pro Tag, sind unsere Kommunikationskanäle zusammengebrochen!

Die fundamentale hausärztliche Arbeit auf bisherigem Qualitätsniveau ist so nicht mehr möglich! 

Für die alltäglichen hausärztlichen Aufgaben sind wir nicht mehr ausreichend erreichbar.

Wir müssen deshalb unsere Vorgehensweise hinsichtlich der Corona Schutzimpfungen und diesbezüglichen Anfragen ändern.

-  Ab sofort führen wir keine Warteliste mehr. 

Wir werden die Patienten nach unseren Möglichkeiten von uns aus kontaktieren.

- Wir beantworten keine Anfragen mehr zu Corona Impfwünschen. Bitte sehen Sie bezüglich Themen der Corona-Schutzimpfungen von weiteren Anfragen an uns per E-Mail und telefonisch ab, lediglich die Bestellung für die Impf-Prioritätsbescheinigungen können sie gerne hier ordern!.


 Grundsätzliches :

Die Corona-Schutzimpfungen werden im wesentlichen weiter effektiv und zuverlässig von den Impfzentren durchgeführt, bitte melden    Sie sich in jedem Fall dort an.

Zunächst steht den Hausarztpraxen nur eine sehr begrenzte Menge an Impfdosen zur Verfügung, ca. 20 Impfdosen/Woche. Gemäß der Corona Impfverordnung impfen wir durch unsere Praxis seit April schwerpunktmäßig immobile Patienten und darüber hinaus Patienten unter 70 Jahren mit sehr hohem Risiko im Falle einer Coronainfektion (siehe unten genannte Erkrankungen unter 2. hohe Priorität (§ 3 Absatz 1 Ziffer 2)). Die über 70-jährigen sollen gemäß der NRW Impfverordnung durch die Impfzentren geimpft werden.


Nur wenn sie von uns einen Impftermin erhalten haben laden sie bitte folgendes Aufklärungsmerkblatt/ -Einverständnisbogen und Anamnesebogen für die Corona-Schutzimpfungen herunter:  

Bitte bringen Sie auch unbedingt ihren Impfpass zur Impfung mit.

Wir werden Sie weiterhin nahezu tagesaktuell auf dieser Seite über den aktuellen Stand der Corona-Schutzimpfungen informieren

Bitte sehen Sie auch die aktuellen offiziellen Informationen unter der Website "coronavirus.nrw" und "mags.nrw" ein.

  • Gemäß der Corona-Impfverordnung ist zwischen folgenden Gruppen von Anspruchsberechtigten zu unterscheiden und in  dieser Folge zeitlich zu impfen : 

  • - 1. höchste Priorität : alle Personen ab dem vollendeten 80. Lebensjahr.                                                                                                Darüber hinaus Personen die in Senioren- und Pflegeeinrichtungen betreut werden und Pflegekräfte die dort tätig sind, sowie Mitarbeiter der ambulanten Pflegedienste. Ferner medizinisches Personal mit hohem Covid-19 Risiko Kontakt                                               Diese Gruppe ist zwischenzeitlich weitestgehend durchgeimpft.            

  • - 2. hohe Priorität : alle Personen ab dem vollendeten 70. Lebensjahr.                                                                                                             Darüber hinaus alle  jüngeren Patienten mit folgenden Erkrankungen (§ 3 Absatz 1 Ziffer 2):                                                                   Demenz/ geistige Behinderung/ schwere psychiatrische Erkrankung (bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression)/ behandlungsbedürftige Tumorerkrankung/ schwere chronische Lungenerkrankung (COPD)/ chronische Lebererkrankung/ chronische Nierenerkrankung/ Diabetes mellitus mit Folgekomplikationen/ dtl. Übergewicht (BMI>40). Für die genannten Erkrankungen (gilt nur für Patienten unter 70 Jahren!) benötigen sie für die Impfung ein ärztliches Attest, welches Sie sich bei ihrem nächsten Praxisbesuch abholen können. Bei sehr seltenen schwerwiegenden Erkrankungen (gilt nur für Patienten unter 70 Jahren), welche nicht in der obigen Diagnosen-Liste aufgeführt sind und ein hohes Risiko eines schweren oder tödlichen Verlaufes einer SARS-CoV-2 Infektion beinhalten, können wir ebenso ein ärztliches Zeugnis ausstellen (sog. Einzelfallentscheidung-Härtefall). Dieses Attest muss bei der zuständigen Behörde mit Impfantrag vorgelegt werden.                                                                                                                     Die Bescheinigungen für die maximal zwei Kontaktpersonen von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen Pflgebedürftigen werden von den Gesundheitsämtern ausgestellt.

  • - 3. erhöhte Priorität : alle Personen ab dem vollendeten 60. Lebensjahr.                                                                                                         Darüber hinaus alle jüngeren Patienten mit folgenden Erkrankungen (§ 4 Absatz 1 Ziffer 2):                                                                     behandlungsfreie Tumorerkrankung/ Übergewichtigkeit (BMI>30)/  Diabetes mellitus ohne Folgekomplikationen/ arterielle Hypertonie/ Koronare Herzkrankheit/ Herzinsuffizienz/ Vorhofflimmern/ Schlaganfall/ Asthma bronchiale/ rheumatologische  Erkrankungen/ Immundefizienz/ HIV Infektion/ chronisch entzündliche Darmerkrankungen.                                                                                                           Das für diese Impf-Prioritätsgruppe erforderliche ärztliche Attest (gilt nur für Patienten jünger als 60 Jahre) können sie weiterhin bei uns anfordern und bei ihrem nächsten Praxisbesuch abholen.                                                                                                                                                                                         

  • Die Corona-Schutzimpfungen sind eine große Chance in der Bewältigung der aktuellen Pandemie. Sie haben einen extrem verkürzten Zulassungsweg durchlaufen. Die Impfstoffe senken die schwere Ausprägung einer Covid-19 Infektion. Ob die Impfung die Weitergabe und damit die Verbreitung des Virus im Falle einer Infektion mit Covid-19 verhindert, ist bis heute nicht sicher geklärt. Die bisherigen Infektions-Schutzmassnahmen sind deshalb bis dato auch nach der Impfung weiter erforderlich. Eine gute und sachliche Information wird in dem seriösen, regelmäßig erscheinenden wissenschaftlichen Printmedium "Der Arzneimittelbrief" veröffentlicht. Klicken sie bitte auf der Startseite der Homepage des "Arzneimittelbrief" auf die letzte Ausgabe (Februar 2021), bzw. dann auch anschließend auf die aktuelle Ausgabe und die Ausgaben vom Januar 2021 und November 2020. Es kann jeweils der Volltext eingesehen werden und die Pdf ausgedruckt werden (dieser ist auch für Nicht-Abonnenten freigeschaltet). Ferner gibt es eine gute Information zu dem aktuellen Impfstoff der Firma Moderna vom "Deutschen Ärzteblatt" auf deren Homepage unter https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/119425/SARS-CoV-2-FDA-bescheinigt-Impfstoff-von-Moderna-gute-Wirkung-und-hohe-Sicherheit.


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